«Campos del Belchite» heisst die Gegend, wo die Valssira-Weine wachsen. Es ist ein leicht welliges Land, etwa 50 Kilometer südöstlich von Zaragoza gelegen, und erinnert mehr an eine Mondlandschaft als an ein Weinanbaugebiet. Wie ist es möglich hier Weinbau zu betreiben? Die ganze Gegend besteht aus festen Kalk. Im Untergrund haben sich im Laufe der Jahrhunderte unterirdische Kanäle geformt, die das Wasser aus den Bergen im Süden gegen den Fluss Ebro tragen. An wenigen Stellen tritt dieses Wasser zu Tage. Historisch betrachtet ist dies eine eigene Weinbauregion, aber wegen der geringen Zahl an Bodegas gab es keine eigene D.O. Die Genossenschaft Nuestra Señora del Olivar übernimmt die Trauben von rund 300 Genossen, die gut 450 Hektar Rebfläche bewirtschaften. Großenteils findet man die Stöcke nahe des Dorfes Lécera, auf etwa 550 Metern über Meeresniveau. Teilweise klettern die Garnacha-Reben auch auf über 850 Höhenmeter. Im Prinzip ist die Garnacha die wichtigste Rebsorte, fast alle Parzellen sind alt, die Stöcke sind in klassischem Kopfschnitt gezogen. Viele Parzellen werden ökologisch bewirtschaftet. Nach wie vor ist das Offenweingeschäft der wichtigste Handelszweig der Cooperative. Der wichtigste Wein ist aber der Tinto Joven, eine sortenreiner Garnacha, der klar fruchtbetont und sanft ist, mit moderater Säure und sanften Tanninen ausgestattet.
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