Bodega Canopy

Sierra de Gredos, Madrid, Spanien

Die Region Méntrida in der Sierra de Gredos hatte lange keinen besonders guten Ruf aber grosses Potenzial. Dieses erkannten auch die beiden Freunde Belarmino und Alfredo und gründeten im Jahr 2003 die Bodegas Canopy.

Schon seit Kindesbeinen kam Belarmino Fernández mit Wein in Kontakt, seine Eltern führten ein für Spitzenweine bekanntes Restaurant in Madrid. So überrascht es nicht, dass er den Wunsch nach einem eigenen Weingut aus dem Reich der Träume in die Wirklichkeit beförderte. In der Region D.O Méntrida wurde er schliesslich fündig und gründete zusammen mit seinem Freund und Winzer Alfonso Chacón im Jahr 2003 die Bodegas Canopy. Der Ruf der Region war schlecht, doch die Stöcke alt und die Böden interessant. Die bis zu 90-jährigen Garnacha-Reben auf Granit- und Schieferterroir versprachen eine einmalige Möglichkeit, charaktervolle Weine produzieren zu können. Dieses Versprechen hat das unkonventionelle Duo erfüllt und ihre ehrlichen, naturnah produzierten Weine haben inzwischen den Weg zurück in die Restaurants von Madrid gefunden. Der rote Einstiegswein «Castillo de Belarfonso» kombiniert die Namen der Besitzer BELAR-FONSO und zeigt auf dem Etikett neckisch eine Hüpfburg; eine Anspielung auf das Gehabe anderer Weinproduzenten ein Château zu erfinden, wo eigentlich gar keines ist. Allüren haben diese Weinmacher ganz bestimmt nicht. Neben dem Preis-Leistungs-Knüller «Castillo de Belarfonso» produzieren sie mit dem «Tres Patas» einen Wein mit viel Fülle dank Ganztraubengärung. Und der wilde Spitzenwein «La Viña Escondida» erinnert mit seiner ausgeprägten Mineralik an feine Tropfen der südlichen Rhône.